2019 wurde die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoři in das UNESCO Welterbe aufgenommen.
Damit wurden 22 Bestandteile des Erzgebirges verbunden – 17 auf deutscher und 5 auf tschechischer Seite. Die Auswahl erfolgte nach den fünf Haupterzen, die über hunderte von Jahren gefunden, gefördert und aufbereitet wurden – Silber, Zinn, Uran, Kobalt und Eisen. Ergänzt wird das Ganze durch 19 sogenannte „Assoziierte Objekte“, die dabei helfen, die Montanregion als Ganzes umfassend darzustellen. Denn, wie heißt es so schön im Erzgebirge: Alles kommt vom Bergwerk her!
Ich möchte mit folgenden Angeboten gern einen kleinen Beitrag zur Vermittlung des UNESCO Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoři leisten:
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Kunst & Erz – Wo Kulturhauptstadt auf Welterbe trifft
Tagesausflug/Bustour

Start: Busbahnhof Chemnitz (oder nach Absprache)
Dauer: ca. 8 Stunden
Chemnitz beteiligen sich 38 Kommunen des Umlandes am Kulturhauptstadt-Jahr. Die Orte sind durch verschiedene Projekte miteinander verbunden – das Hauptprojekt ist jedoch der „Purple Path“. Eine Erkundung dieses Kunst-Pfades kann natürlich auch wunderbar mit dem Besuch einiger Bestandteile des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoři verbunden werden.
Kunst & Erz ist ein Tagesausflug zu den Kunstwerken „Oben mit“, „Fließgleichgewicht“, „Plywood“ und „Glance“ (alternativ „Zwei in ein ander Gewobene“), verbunden mit Besuchen der Welterbe-Stätten „Historischer Pferdegöpel Lauta“ und „Saigerhütte Grünthal“, jeweils mit Führungen durch die Objekte sowie einem Aufenthalt in der Renaissance-Stadt Marienberg, ebenfalls einem Welterbe-Bestandteil.
Der „Historische Pferdegöpel Lauta“ ist ein Zeugnis der Erzgewinnung, die „Saigerhütte Grünthal“ der Erzverarbeitung. Bis zum 02.11.2025 kann am Pferdegöpel auch noch die Fotoausstellung „Das abgewandte Portrait“ besichtigt werden und damit ein weiteres Objekt des „Purple Path“.
Von Abraham bis Zeuggraben – ein Wandertag im Marienberger Revier
Wanderung

Start/Ziel: Markt Marienberg
Dauer: ca. 6 – 7 Stunden
Distanz: ca. 10 km
Der Bergbau im Raum Marienberg begann 1519 und führte zur Gründung der Stadt Marienberg. Auf die ersten „stürmischen“ Jahre folgte ein langer Niedergang, bis der Bergbau hier mit Wirken des neuen Bergmeisters Heinrich von Trebra in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts zu neuer Blüte gebracht wurde. Auf einer Wanderung kann man diese Entwicklung noch heute gut verfolgen, vieles über den Bergbau im Allgemeinen und wie er die Landschaft bis heute geprägt hat, lernen und über manche Anekdote aus der Trebra-Zeit schmunzeln. Akribisch erforscht wurde die Geschichte des Marienberger Bergbaus übrigens durch einen Chemnitzer!
Die Wanderung beinhaltet einen Besuch des Pferdegöpels Lauta mit Führung durch das dortige Personal. Aktuell ist dort auch das Purple Path Kunstwerk „Das abgewandte Portrait“ der Künstlerin Corina Gertz ausgestellt.
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Natürlich begleite ich auch gern Ihre Reisegruppe im Raum Marienberg, Olbernhau, Seiffen, Freiberg und Annaberg.
Weitere Angebote und Hilfe in allen touristischen Belangen finden Sie natürlich auch bei den Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung Marienberg https://www.marienberg.de/.